Nach vielen Jahren der Planung wird unser Schulneubau nun auch auf dem Gelände sichtbar. Seit Anfang des Jahres verändert sich das Areal unseres zukünftigen Schulstandortes an der Hans-Beimler-Straße Schritt für Schritt.
Februar 2026 – Das Gelände verändert sich
Im Februar 2026 begannen die ersten sichtbaren Vorbereitungen auf dem Gelände. Bäume und Sträucher wurden gerodet, große Stämme abtransportiert und das dichte Buschwerk entfernt. Schwere Geräte halfen dabei, die zum Teil mächtigen Baumstämme anzuheben und von der Fläche zu schaffen. Ganz nebenbei gab es auch etwas zu entdecken: Die frisch gefällten Bäume gaben den Blick auf ihre Jahresringe frei – und natürlich musste ausprobiert werden, ob man tatsächlich herausfinden kann, wie alt so ein Baum geworden ist.





April 2026 – Jetzt wird es zur Baustelle
Im April folgte der nächste deutlich sichtbare Schritt. Das Gelände wurde mit Bauzäunen gesichert, nun waren auch die ersten Bagger vor Ort und große Gräben und Flächen wurden ausgehoben. Wo wenige Wochen zuvor noch Wiese gewesen war, wurde nun kräftig Erde bewegt. Spätestens jetzt war nicht mehr zu übersehen: Hier entsteht unsere neue Schule.



August 2026 – Und plötzlich wird es richtig historisch
Im Sommer nahm die Geschichte unserer Baustelle dann eine unerwartete Wendung. Bei den Arbeiten auf dem Gelände kamen archäologische Spuren zum Vorschein: Was dort inzwischen freigelegt wurde, ist beeindruckend: Reste einer rund 7.000 Jahre alten Siedlung aus der frühen Jungsteinzeit. Wo in einigen Jahren unsere Kinder lernen und spielen sollen, lebten also bereits vor Tausenden von Jahren Menschen. Auf der Grabungsfläche sind heute zahlreiche Verfärbungen und Befunde im Boden zu erkennen. Ebenso gab es Fundstücke wie Keramik, Steine und Knochen. Für Fachleute erzählen sie von den Menschen, die diesen Ort lange vor uns bewohnten.


Die Vergangenheit einmal aus der Nähe betrachten
Wer neugierig geworden ist, kann die Grabungsstätte zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September 2026, selbst besuchen. Fachleute geben an diesem Tag Einblicke in die Ausgrabungen und die bisherigen Funde.
Informationen zu den jungsteinzeitlichen Siedlungsresten und zum Tag des offenen Denkmals
Auch wir möchten natürlich genauer wissen, was da unter unserer zukünftigen Schule gefunden wurde. Deshalb planen wir unabhängig vom Tag des offenen Denkmals, mit einigen Kindern unserer Schule die Ausgrabungen zu besuchen. Wir sind gespannt darauf zu erfahren, was genau entdeckt wurde, wie Archäologinnen und Archäologen solche Spuren erkennen und was die Funde über das Leben vor rund 7.000 Jahren erzählen können.
Bis unsere neue Schule tatsächlich steht, müssen wir uns noch eine ganze Weile gedulden. Aber langweilig wird das Warten offenbar nicht. Wir werden die Veränderungen auf dem Gelände weiter begleiten – und natürlich auch berichten, was unsere Kinder bei ihrem Besuch der Ausgrabungen erfahren.

