Auf Spurensuche

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Unsere Klasse besucht die Ausgrabung nebenan

Im Rahmen des FreiDay hatte unsere Klasse die Gelegenheit, die archäologische Ausgrabung direkt auf unserer Baustelle an der Hans-Beimler-Straße zu besuchen. Bei den Bauarbeiten für den Schulneubau waren dort die Reste einer rund 7.000 Jahre alten Siedlung aus der frühen Jungsteinzeit zum Vorschein gekommen – und ein Archäologe vor Ort nahmen sich extra Zeit für eine Führung nur für unsere Schule.

Mitgebracht zur Ansicht gab es Funde aus der Grabung: Mahlsteine aus dem Frühneolithikum und der Linienbandkeramik, mit denen einst Getreide zerrieben wurde, sowie fein bearbeitete Feuersteinwerkzeuge, an denen teils noch der charakteristische Sichelglanz von der Ernte zu erkennen war. Am Ende der Führung wollten rund drei Viertel der Klasse gleich selbst Archäologin oder Archäologe werden.

Besonders eindrücklich wurde es, als die Kinder selbst in die ausgegrabenen Gruben stiegen: An genau diesen Stellen hatten einst hölzerne Pfosten gestanden, die die Häuser trugen. Die Lehrerinnen übernahmen die Rolle frontalen Stützbalken, um die Statik der alten Bauten zu veranschaulichen.